TABU Absinth Set
- 2 Gläser
- 2 Absinthlöffel
- 2 Stück Zucker
Dieses TABU Set setzt sich aus zwei Gläsern zusammen, die mit dem TABU Logo bedruckt sind und mit einem Eichstrich versehen sind: 2cl und 4cl. Zudem wird das Absinth Set durch zwei klassische Absinthlöffel und zwei Stück Zucker, abgepackt in eine TABU Verpackung, ergänzt. Dadurch läßt sich das Set auch hervorragend verschenken.
Nun ist das Kultgetränk seit einigen Jahren in Deutschland wieder in Mode gekommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Woran liegt das und wie bereitet man Absinth eigentlich zu?
Damals wie heute erfreut sich der Absinth größter Beliebtheit, weil er einen außergewöhnlichen, originellen Geschmack hat und man ihn in Gesellschaft trinkt. Außerdem verbindet man mit Absinth ein Ritual, welches ausgedehnt zelebriert werden kann: auf das Glas legt man den Absinthlöffel, der Würfelzucker wird ausgepackt und auf den Löffel gelegt. Nun gießt man den Absinth langsam über den Zucker und entzündet diesen. Jener karamelisiert und wird mit klarem, kaltem Wasser abgelöscht. Langsam tropft er in das mit Absinth gefüllte Glas. Man hat nun: Alkohol, Wasser, Zucker und Anis.
Die "grüne Stunde" am Nachmittag war ein chices Ritual der französischen Bourgeosie im 19. Jahrhundert. Doch bis dahin hatte die Wermutspirituose schon einiges erlebt: alles begann bereits im 5. Jahrhundert v. Chr., als man in der indischen und chinesischen Heilkunde, Frauen im Wochenbett Pimpinella anisum als milchtreibendes Mittel verabreichte. Die griechischen Heiler verwendeten es gegen Asthma, Blähungen und um Schmerzen zu lindern. Später im Mittelalter mischten Mönche Blüten, Früchte, Rinden, Wurzeln und andere Planzen hinzu, so dass individuelle und geheime Rezepte entstanden, die bis heute weiter geführt werden. Mit der Zeit (ca. 16. Jahrhundert) stieg die Nachfrage nach Anis an, und die Preise wurden hochgetrieben. Als Ersatzrohstoff wurde Sternanis verwendet, da es auch Anethol enthält. Was einst als Heilmittel galt, wurde nun Kultgetränk. Viele Menschen, darunter auch Maler, Schriftsteller, Gelehrte und die einfachen Bürger, wurden durch das, in Anis enthaltene, Nervengift krank und erst Verbote und Kriege dezimierten den Absinth-Konsum.
Die EU änderte 1991 ihre Aromaverordnung und 1998 lockerten sich die Prdouktionsvorschriften, endlich produzierten die Destillen auf Hochtouren. In Frankreich ist bis heute der Name Absinth auf einem Etikett nicht genehmigt und wird somit immer umschrieben. Durch die Legalisierung in der Schweiz im Jahre 2005 gehören auch die Schweizer offiziell zu den Besten. Die klimatischen Voraussetzungen für Wermut und viele Kräuter sind im Jura der Schweiz gegeben. Die Ernte findet vor der Blüte statt und wird dann getrocknet. In reinem Alkohol werden die geernteten Kräuter mazeriert. Schließlich wird dies gefiltert: "Grüne Fee" ist nun entstanden. "Weißer" Absinth entsteht, wenn der abgezogene Alkohol destilliert wird. Je weniger er reduziert wird, umso aromatischer ist er. Genießen Sie die Absinthe aus der Schweiz und Frankreich.
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