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Tiki-Becher - doppelgesichtig (414ml)

Tiki-Becher - doppelgesichtig (414ml)
Best-Nr. 2018 Libbey Nummer:  02-23-114
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Volumen: 414ml
Höhe: 120mm
Durchmesser: 100mm
Dieser Tiki-Becher besteht aus Glas und ist mit einem freundlichen und mit einem bösen Gesicht versehen.
Zwei in Einem. Dieser Tiki-Becher besteht aus Glas und auf der einen Seite sehen Sie ein fröhliches und lachendes Gesicht und auf der gegenüberliegenden Seite finden Sie ein grimmiges, böse Gesicht.
Die Schale ist halbrund und ist mit zwei kleinen Henkeln an der Seite versehen. Der Fuss ist rund und leicht erhöht. Schließlich ist dieser Tiki-Becher einfach zu reinigen und sehr robust. Mit diesem Tiki-Becher können Sie ihre Gäste wahrlich überraschen.

Die goldene Tiki-Ära fand von den 50er Jahren bis zu den 70er Jahren statt. Es war wohl das stärkste Phänomen in der amerikanischen Popkultur, da es in etlichen Bereichen verwirklicht wurde. Neben Musik, Anthropologie und Architektur, wurde auch die Mode, das Essen, Kunst und Getränke vom Tiki-Kult beeinflusst. Somit breitet sich die Tiki-Kultur weit aus und berührte Jung und Alt gleichermaßen. Die Tiki-Kultur war Amerikas romantische Liebesbeziehung mit der vergangenen Polynesischen Kultur.

Das Wort "Tiki" wurde von den westlichen Entdeckern für die hölzernen oder aus Stein geschlagenen Götterabbildungen auf den Inseln im Südpazifik verwendet. Der Tiki-Kult wurde schnell und bedingungslos angenommen, weil die amerikanische Bevölkerung sich von den Grauen des Kalten Krieges, von den Schrecken der Atombombe und von der Zeit, nach dem Zweiten Weltkrieg ablenken wollte. Mit dem entstehenden Tiki-Kult wurden die Städte nach und nach mit einem Hauch von Tropen besprenkelt. Polynesien bedeutete für die Menschen die Inkarnation des wirklichen Garten Eden. Jean Jacques Rousseau meinte, dass der einfache, natürliche und unzivilisierte, der idelle Mensch ist. Somit war die Legende, von einem Polynesischen Paradies auf Erden geboren.

In den 1920er Jahren wurde das junge Mädchen, bekleidet mit einem Bastrock, das dominante Symbol der polynesischen Popkultur. Sie stand für wahrgewordene Männerträume: Wärme und Leidenschaft, Unkompliziertheit und sie war lieblich anzusehen. Besonders war dieses Symbol für die, von Krieg, Schmerz und Tot geplackten Männer. Des weiteren wurden Hotels, Restaurants, Wohnungen, Bowlingbahnen und vieles mehr in dem Tiki-Stil errichtet.
Zum sogenannten "Hula-Mädchen" gesellte sich der Rum Cocktail. "Don the Beachcomber" (gegründet 1934) war die Vorreiter-Bar, des perfekt geführten Lebensstils und des perfekt präsentierten, tropischen Cocktails. Besonders nach der Prohibition waren fruchtige, tropische Rum Cocktails gefragt.
Der nächste Kult, innerhalb von "Tiki", traf in den späten 1950er Jahren ein und war das Surfen der Hawaiianer. Last but not least die "Tiki" Götter, der Polynesischen Kultur spielten immer mehr eine Rolle. So paarte sich das moderne Amerika mit ihrer eigenen Vorstellung von alten, exotischen Kulturen. Komplementiert wurde das Ganze mit den in den 1950er kreiert Tiki Becher. Aber kein Mensch kann klar sagen bzw. feststellen, wo der wann ein Keramikbecher, der einem Tiki Gott nachempfunden ist, zum ersten Mal entworfen wurde.




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